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    Geschichte von Eimbeckhausen

    "Eimbeckhausen hat eine weit zurückgreifende Geschichte. Man wird nicht fehlgehen in der Annahme, dass eine sehr starke Quelle im oberen Dorf der Anlass zur Gründung von Eimbeckhausen war. Die Quelle, früher viel stärker, trieb kaum 300 Schritte von ihrem Ursprung eine Mühle. Sie ermöglichte die Anlage einer Wasserburg, die in diesem Teil von Niedersachsen übliche Befestigungsart.
    Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Eimbeckhausen findet sich in einer Urkunde, die Bischof Thietmaurus von Minden ausgestellt hat; sie muss in der Zeit um 1200 stammen. Thietmaurus bezeugt darin, dass die Edle Mathilde von Ricklingen der Mindener Kirche verschiedene Güter geschenkt habe, darunter auch zu Emenchusen.
    Die ersten bekannten Grundherren von Eimbeckhausen waren demnach die von Ricklingen. Die Mindener Kirche blieb Lehnsherren von Eimbeckhausen bis in das 18. Jahrhundert. Das Stift Minden
    war aber nicht der einzige geistliche Besitzer zu Eimbeckhausen, denn 1216 bestätigte Papst Innocenz III. in einer an den Lateran in Rom gegebenen Urkunde dem Kloster Barsinghausen den Besitz in Emenchusen, und das Kloster schenkte 1312 der Kirche zu Hameln eine Hof Emichusen. In einer Urkunde vom 23.September 1241 tritt Eylardus de Emmichusen als Zeuge auf. Da er für einen Ritter zeugt, wird er selbst Ritter gewesen sien. Mit Ritter Berthold von Eimbeckhausen starb sein Geschlecht im Jahr 1411 aus.
    Den Lehnsbesitz traten nun die Hus an, die übrigens schon nach einer Urkunde vom 25. November 1340 in Eimbeckhausen eingesessen waren. Der letzte Besitzer aus der Familie von Haus war der am 13. März 1746 verstorbene Friedrich Ludwig, der zwei Töchter hinterließ, von denen eine ins Kloster ging und die andere den Freiherren von Bendix von Bremer heiratete.
    Sie brachte Eimbeckhausen und Wunstorf in den Besitz der Familie von Bremer und verstarb, überall betrauert, im Jahre 1795 in Hannover.
    Von den vier Kindern war von größter Bedeutung für sein Heimatland der am 10.August 1795 geborene nachmalige Staats- und Kabinettsminister Friedrich Franz Dietrich, seit 1830 Graf von Bremer,
    der am 7. März 1836 starb und Eimbeckhausen seinen zweiten Sohn Georg Bremer hinterließ. - Eimbeckhausen hat sich, trotz aller Widrigkeiten im Verlauf der Jahrhunderte, zu einem blühenden Gemeinwesen entwickelt.
    Besonders in den letzten zwei Jahrzehnten konnte die Gemeinde einen großen Schritt zur Weiterentwicklung unternehmen. In diesem Zeitraum ist durch Maßnahmen auf dem Sektor des Wohnungsbaus, der Gewerbeansiedlung und nicht zuletzt der gesamten Darseinsfürsorge gelungen,
    Eimbeckhausen zu einer Gemeinde zu prägen, die bemüht ist ihren Bürgern hinsichtlich Wohnen, Arbeiten und Erholung möglichts das zu bieten, was das Zusammenleben in der
    heutigen Zeit von einem modernen Gemeinwesen erfordert."
    Im Jahre 1973, unbekannter Verfasser.

     
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